Bestattungsverfügung

Die Bestattungsverfügung ist die Erklärung eines lebenden Menschen, wie mit seiner Leiche nach seinem Tod verfahren werden soll. Es handelt sich um eine Willenserklärung. Sie sollte unter Zuhilfename eines Bestatters oder eines Notars erstellt werden.

Sie unterliegt keinen besonderen Formvorschriften. Entscheidend ist, dass sie zweifelsfrei dem Willen des Verfügenden entspricht und ohne äußeren Druck entstanden ist. Einen Verfügung über das Testament empfiehlt sich nicht, da die Testamentserföffnung meist nach der Bestattung erfolgt.

Die Wünsche des betroffenen Menschen, seine Bestattung selbst zu regeln, haben gegenüber den Pflichten und Rechten der Angehörigen Vorrang und müssen eingehalten werden.

Struktur der Bestattungsverfügung:
 

  • Überschrift "Bestattungsverfügung"
  • Erstellungsort, Datum, Name, Anschrift, Geburtsdatum
  • Eingangsformel "Wünsche zu meiner Bestattung" oder ähnlich
  • Erklärung zu allen Bestandteilen der Bestattung
  • Hinweis auf einen Vorsorgevertrag
  • Belange der Finanzierung
  • Erteilte Vollmachten - was und an wen
  • Angabe einer Person, die bei Unklarheiten Entscheidungen trifft
  • Hinweis auf ein Dokumente und deren Aufbewahrungsort
  • Testament und Familienstammbuch, Angabe von weiteren Verfügungen und Erklärungen
  • Zur Eindeutigkeit der Willenserklärung sollte ein Teil der Verfügung handschriftlich verfasst sein.
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